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Grundlagen Risiko

 

Die Bestimmung des Kostenrisikos ist neu in die DIN 276-1:2006-11 aufgenommen worden. Entsprechend der Norm sind Kostenrisiken nach ihrer Art, ihrem Umfang und ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit zu bestimmen. Und es sollen geeignete Maßnahmen zur Vermeidung, Begrenzung, Verminderung und Überwälzung von Kostenrisiken aufgezeigt werden.

 

Bei den  Kostenermittlungen und der Kostenkontrolle sollen also Kostenrisiken nach ihrer Art festgestellt und nach Umfang und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet werden, wie es im Risikomanagement üblich ist. Der Architekt hat geeignete Maßnahmen zur Reduzierung, Vermeidung, Überwälzung und Steuerung von Kostenrisiken aufzuzeigen.

 

Im modernen Controlling ist die Risikoplanung und -steuerung integrierter Bestandteil des wirtschaftlichen Handelns. Auch in der Bauplanung muss eine seriöse Kostenermittlung, Kostenkontrolle und Kostensteuerung auf die im Bauprozess vorhersehbaren Kostenrisiken eingehen. Nur so gelingt es, Risiken zu vermeiden, zu vermindern oder zu versichern. Nach den einschlägigen BGH Urteilen ist der Architekt schon heute verpflichtet, den Auftraggeber über etwaige Kostenmehrungen zu informieren (BGH Urteil vom 23.1.97-VII ZR 171/95). Es ist also auch wegen der Rechtsprechung eine durchdachte Risikoplanung zu betreiben. Die  Betriebswirtschaft hat  ein entsprechendes Risikomanagement dazu vorgeschlagen.

 

Risikomatrix