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Ökonomische Risikobewertung

 

Die Bewertung von Kostenrisiken wird in der beruflichen Praxis bisher mit den Umschreibungen „Reserve“ oder „Unvorsehbares“ vorgenommen. Zukünftig sind die Risikokosten pro Kostengruppe in der entsprechenden Gliederungstiefe entweder als Prozentsatz der Kosten der Kostengruppe oder als eigenständig ermittelter Kostenansatz auszuweisen.

 

Zu berücksichtigen ist, dass die so ermittelten  Kostenrisiken auch einer Schwankungsbreite (von / bis) unterliegen. Gleichzeitig ist zu beachten, dass niemals alle Kostenrisiken in der vorausberechneten Höhe eintreten werden (Risikoaggregation). Diese Umstände sind durch geeignete Berechnungsmethoden (wie z. B. der mathematischen Statistik) zu berücksichtigen.

 

In dem Buch „Kosten im Hochbau“ von Blecken / Hasselmann (Hrsg.) wird ein solches Modell zur ökonomischen Risikobewertung vorgestellt.