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Kostenplanung

 

Der in der DIN 276-1:2006-11 verwendete Begriff der Kostenplanung umfasst alle Maßnahmen der

  • Kostenermittlung
  • Kostenkontrolle
  • und Kostensteuerung.

 

Das Ziel der Kostenplanung ist dabei immer, das entsprechende Bauprojekt wirtschaftlich zu realisieren. Dabei wird ein besonderer Schwerpunkt auf Kostensicherheit und Kostentransparenz gelegt.

 

Grundlage der Kostenplanung sind immer die Vorgaben des Bauherrn. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Vorgaben unterschieden:

  • Planungsvorgaben in Form von Qualitäten und Quantitäten
  • Kostenvorgaben

 

Die Kostenplanung basiert dabei auf zwei verschiedenen Grundsätzen, die zwei wesentliche Wirtschaftsprinzipien abbilden:

  • Einhaltung der Kosten durch Anpassung von Qualitäten und Quantitäten
    (Maximalprinzip: Erreichen einer größtmöglichen Leistung / Ertrag bei einem definierten Aufwand bzw. Kosten)
  • Minimierung der Kosten bei fest definierten Qualitäten und Quantitäten
    (Minimalprinzip: Erreichen einer definierten Leistung bzw. eines bestimmten Ertrags mit minimalen Aufwand bzw. Kosten )

 

Wirtschaftlichkeitsberechnungen oder -betrachtungen sind nicht Gegenstand der DIN 276-1:2006-11. (vgl. hierzu auch Wirtschaftlichkeitsberechnung)

 

Stattdessen wird in der Norm der Begriff der Kostenvorgabe neu eingeführt.